Coronavirus: 50 Wetterauer in häuslicher Isolation

aus Coronavirus-Pandemie

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 Symbolfoto: AdobeStock - peterschreiber.media

Im Wetteraukreis gibt es nach wie vor keinen laborbestätigten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus. Gleichwohl befinden sich derzeit etwa 50 Wetterauer in häuslicher Isolation.

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WETTERAUKREIS. Im Wetteraukreis gibt es nach wie vor keinen laborbestätigten Fall einer Infektion mit dem Coronavirus. Gleichwohl befinden sich derzeit nach Angaben von Landrat Jan Weckler etwa 50 Wetterauer in häuslicher Isolation - weil sie sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem bereits Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten sind, oder weil sie Kontakt mit einem Menschen hatten, bei dem das Virus bereits nachgewiesen worden ist.

"Für diese Fälle ist eine häusliche Isolierung notwendig", sagte Weckler am Montagnachmittag. Und weiter: "Wir gehen davon aus, dass sich das Coronavirus über kurz oder lang auch im Wetteraukreis verbreiten wird. Jetzt kommt es darauf an, die Ausbreitung möglichst einzudämmen."

Der Wetteraukreis weist darauf hin, dass Abstriche wegen der begrenzten Laborkapazitäten nur dann vorgenommen werden, wenn zu den oben genannten Risikofaktoren auch ernsthafte Krankheitssymptome hinzukommen.

Die Bestände an Schutzmaterial, wie etwa Schutzmasken und Handdesinfektionsmittel, seien begrenzt. Deshalb appelliert Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs, damit umsichtig umzugehen. "Atemmasken der höchsten Sicherheitsstufe brauchen wir für das medizinische Fachpersonal in der Versorgung von Kranken und nicht, um den Alltag auch während einer Epidemie einfach so weiterzuführen. Wir müssen das Material zielgerichtet einsetzen, um dauerhaft den Routinebetrieb in den Kliniken sicherzustellen", sagte er.

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Desinfektionsmittel und einfache Atemmasken eigneten sich nicht dazu, sich vor der Krankheit zu schützen. "Vielmehr vermitteln sie insbesondere bei unsachgemäßer Verwendung durch Laien ein gefährliches Sicherheitsgefühl", sagte Merbs.