Corona-Lage im Kreis Groß-Gerau bleibt kritisch

aus Coronavirus-Pandemie

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27 Corona-Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt im Vergleich zum Vortag registriert. Die Inzidenz liegt bei 39,1. Höhere Werte gibt es in Hessen nur in Frankfurt und Offenbach.

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. Kreis Gross-GerauDie Corona-Lage im Kreis Groß-Gerau bleibt angespannt. Am Donnerstag stieg die Inzidenz - sie gibt die Zahl der bestätigten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche an - auf 39,1. Am Vortag hatte sie bei 38,8 gelegen.

Damit bleibt der Kreis in der zweiten Warnstufe, die ab einer Inzidenz von 35 erreicht ist. Als Reaktion darauf hatte der Kreis die zulässige Besucherzahl bei Feiern und Zusammenkünften in geschlossenen Räumen auf 25 beschränkt und auch die Besucherzahl bei Sportveranstaltungen reduziert. Ab einer Inzidenz von 50 müsste es weitere Beschränkungen und eine enge Abstimmung mit dem Planungsstab Covid-19 des hessischen Sozialministeriums sowie dem koordinierenden Krankenhaus des Versorgungsgebiets geben.

Im Vergleich zum Vortag kamen am Donnerstag nach Angaben des Gesundheitsamts 27 Neuinfektionen hinzu. Die Gesamtzahl an Infektionen im Kreis Groß-Gerau seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1253. In häuslicher Quarantäne befinden sich 240 Menschen, 985 Personen gelten als genesen. 17 Infizierte sind an oder mit Covid-19 gestorben.

Die Zahl der aktuell Infizierten erhöhte sich von 233 auf 251. Am stärksten betroffen sind Rüsselsheim (84), Mörfelden-Walldorf (41), Bischofsheim (33) und Groß-Gerau (20). In Walldorf wurde vorsorglich eine Kita geschlossen, nachdem es bei einer Routine-Testung der Mitarbeiter einen positiven Fall gegeben hatte.

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Eine höhere Inzidenz als der Kreis Groß-Gerau weisen in Hessen derzeit nur die Städte Offenbach (51,3) und Frankfurt (47,0) auf.