Experte beginnt mit Spurensuche

(dpa). Nach dem Brand mit einem mutmaßlichen Millionenschaden in einem Chemieunternehmen in Edenkoben (Kreis Südliche Weinstraße) haben die Ermittlungen zur Ursache...

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LANDAU. (dpa). Nach dem Brand mit einem mutmaßlichen Millionenschaden in einem Chemieunternehmen in Edenkoben (Kreis Südliche Weinstraße) haben die Ermittlungen zur Ursache begonnen.

Am Donnerstag sollten Ermittler der Kriminalinspektion Landau und ein Brandsachverständiger sich in dem betroffenen Betrieb ein Bild machen, wie die Landauer Oberstaatsanwältin Angelika Möhlig sagte. Ob noch am selben Tag Ergebnisse präsentiert werden könnten, sei fraglich. „Ich denke, dass es etwas dauern wird“, ergänzte die Oberstaatsanwältin. Zur Höhe des Schadens machte sie keine Angaben. Die sei ihr bisher nicht bekannt.

Das Feuer war am frühen Mittwoch bei einem Hersteller von Kunstharz im Gewerbegebiet in Edenkoben ausgebrochen und hatte laut Feuerwehr eine Werkshalle schwer beschädigt. Rund 180 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Schaden in Millionenhöhe vermutet

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Die Feuerwehr kühlte zunächst Tankbehälter, die auf dem Areal stehen und Chemikalien enthalten. Sie beendete die Löscharbeiten erst nach mehreren Stunden.

Die Polizei ging am Mittwoch von einem Schaden von rund fünf Millionen Euro aus. Der Firmeninhaber sprach von mehreren Millionen Euro. Verletzt wurde niemand.