Entwarnung: Keine Bombe an der A3 bei Medenbach

Die Raststätte Medenbach Ost an der A3 ist wegen der Suche nach einer möglichen Weltkriegsbombe am 23. März ab 14 Uhr gesperrt.  Foto: Lukas Görlach

Die Vermutung, dass bei Medenbach eine weitere Weltkriegsbombe liegt, hat sich nicht bestätigt. An der Stelle lag nur Metall. Die A3 ist wieder normal befahrbar.

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MEDENBACH. Der „Kampfmittelverdachtsfall“ an der Autobahn A3 im Bereich zwischen den beiden Raststätten Medenbach-Ost und Medenbach-West hat sich in der Nacht auf Donnerstag, 24. März, nicht bestätigt. Gefunden wurde bei den Sondierungsarbeiten ein Stahlträger, aber keine weitere Weltkriegsbombe. Eine Evakuierung war nicht notwendig. Die Grabungsarbeiten für das drei auf vier Meter große Loch, aus dem der Stahlträger geborgen wurde, dauerten rund zwei Stunden an.

Während der Freilegung galt aus Sicherheitsgründen ab 21 Uhr eine Vollsperrung der A3 in beiden Fahrtrichtungen. Der Verkehr konnte in den frühen Morgenstunden des Donnerstags wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Köln war die Autobahn wegen Restarbeiten weiterhin noch bis 8 Uhr gesperrt, ab dann wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben. Ab dem Mittag war die Autobahn dann wieder ohne jede Einschränkung befahrbar, teilt die Autobahn GmbH mit.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz danken allen Helferinnen und Helfern der beteiligten Behörden und Organisationen für die reibungslose Zusammenarbeit. An den Einsatzmaßnahmen waren insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte der verschiedensten Organisationen im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Leiter der Wiesbadener Stadtpolizei Peter Erkel.

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Am 4. März war in Medenbach eine andere Welkriegsbome gesprengt worden. Dabei hatte sich dann der weitere „Kampfmittelverdachtsfall“ ergeben.