Performance-Paare auf virtuellen Corona-Pfaden

Das Mainzer Staatstheater schreitet weiter auf virtuellen Pfaden durch die Corona-Krise. Aktuell mit „Display“, einem Performance-Projekt von „justmainz“. Archivfoto: Pascal Schmitt

Das Junge Staatstheater „justmainz“ geht mit dem Projekt „Display“ ins Internet. Dabei erarbeiten fünf Paare kurze Performance-Einlagen zum Anhören und -schauen.

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MAINZ. Auch die partizipativen Projekte des Jungen Staatstheaters „justmainz“ mussten in den letzten Wochen ruhen. Doch das justmainz-Team um Dramaturgin und Theatervermittlerin Katrin Maiwald hat mit dem Projekt „DisPlay“ einen Weg gefunden, weiter künstlerisch mit Jugendlichen zu arbeiten. Die Ergebnisse werden in fünf virtuellen Premieren jeweils freitags um 18 Uhr präsentiert.

Fünf Jugendliche haben jeweils im Tandem mit einem Künstler oder einer Künstlerin gearbeitet. Sie erstellten ästhetische Konzepte, wurden Regisseurinnen, gaben Impulse und trafen Entscheidungen. Die Paare haben sich im Netz oder am Telefon getroffen, an verabredeten Orten Botschaften hinterlassen oder sind sich live mit Abstand begegnet, um gemeinsam eine maximal fünfminütige Performance zu entwickeln.

Jeden Freitag um 18 Uhr wird auf www.staatstheater-mainz.com ein neues Ergebnis zum Anschauen oder Anhören veröffentlicht.