„Feuer im Elysium“ von Oliver Buslau

Eine ungewöhnliche Art, Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag zu feiern: Oliver Buslaus Krimi erzählt von einem Geiger, der die neunte Sinfonie probt.

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. Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens in diesem Jahr wird auf unzählige Arten gefeiert. Eine eher ungewöhnliche ist der Krimi von Oliver Buslau: Hauptfigur ist der junge Sebastian, der 1824 nach dem Tod seines Vaters in die Kulturmetropole Wien kommt, wo die Uraufführung von Beethovens neunter Sinfonie bevorsteht. In seinem Gepäck hat er geheime Aufzeichnungen, aus denen der Grund für Beethovens Taubheit hervorgehen soll. Der Mann, mit dem Sebastian über diese Unterlagen sprechen will, wird ermordet, der junge Mann gerät selbst unter Verdacht. Sebastian muss den wahren Täter finden. Und das, wo er eine Stelle als Geiger in dem Orchester ergattert hat, das die Uraufführung der Neunten bestreiten soll, und sogar der berühmte Komponist persönlich auftaucht. Buslau zeichnet ein lebendiges Porträt der Wiener Gesellschaft zwischen Hochkultur und politischer Unterdrückung, das durch den Kriminalfall eine ungewöhnliche zusätzliche Note bekommt.