„Tatorte Kunst“ laden in Wiesbaden ein

18 Plätze, mehr als 30 Künstler: Unter strengen Hygieneauflagen öffnene am Wochenende Ateliers, Galerien, Scheunen und Hinterhöfe.

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WIESBADEN. (mel). Manche machen eine Schaufensterausstellung wie Katja Rosenberg. Andere öffnen ihre Ateliers, Galerien, Scheunen, Hinterhöfe – ihre Kunstorte. Über 30 Künstlerinnen und Künstler nehmen an diesem Wochenende (24. und 25. Oktober) bei „Tatorte Kunst“ teil. 18 verschiedene Plätze kann man jeweils von 12 bis 18 Uhr in der Innenstadt sowie im Rheingauviertel-Hollerborn besuchen.

Damit das Ganze trotz Corona funktioniert, wurde vorher alles genau organisiert, so die Künstlerin Mireille Jautz: „Wir haben uns mit dem Ordungsamt abgesprochen. Wir dürfen öffnen, aber mit bestimmter Teilnehmerzahl. Bei mir können sich beispielsweise zwölf Personen verteilt in den Räumen aufhalten.“ Um den Überblick zu behalten, hat sie sich dazu ein System überlegt: „Ich habe die Anzahl an Taschen vorbereitet, um die Zahl der Besucher einfach zu kontollieren. Jeder nimmt sich eine und gibt sie nach dem Verlassen wieder ab.“ Alle Ateliers führen eine Besucherliste. Desinfektionsmittel, Masken und offene Fenster sind natürlich auch weitere Maßnahmen. Und: „Wir dürfen nichts verköstigen und tragen natürlich selbst Masken.“ Verköstigen können aber die Anlaufstellen beim Kunstrundgang: das Art-Café Crema Catalana, der Dorfladen in der Albrechtstraße, Tillys Café Walz und der T1-Bully von N11, am Sonntag verstärkt durch den Hofladen im Rheingauviertel.

Neben einzelnen Kunstorten sind auch einige Institutionen beteiligt. So wird das Frauenmuseum in der Wörthstraße ebenso dabei sein wie der Berufsverband Bildender Künster (BBK) in der Marcobrunnerstraße. Aber auch in der Ringkirche sind an diesem Wochenende sieben wegen Corona „heimatlose“ Künstler und ihre Werke anzutreffen.