Shida Bazyar stellt aktuellen Roman vor

(red). Am Dienstag, den 29. Juni, stellt Shida Bazyar im Rahmen einer Lesung des Literarischen Zentrums Gießen (LZG) ihren aktuellen Roman „Drei Kameradinnen“ vor. Die...

Anzeige

GIESSEN. (red). Am Dienstag, den 29. Juni, stellt Shida Bazyar im Rahmen einer Lesung des Literarischen Zentrums Gießen (LZG) ihren aktuellen Roman „Drei Kameradinnen“ vor. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und findet als digitaler Livestream über YouTube statt. Den Link findet man kurz vor Beginn der Lesung auf www.lz-giessen.de/de/Veranstaltungen-Fruehjahr. Der Zugang ist kostenfrei.

Die drei Freundinnen Hani, Kasih und Saya sind in derselben Siedlung aufgewachsen und fühlen sich einander seitdem tief verbunden. Als sie sich Jahre später wiedertreffen, wird ihnen bewusst, wie sehr ihr Alltag geprägt ist von den missbilligenden Blicken, die man ihnen zuwirft, und den abweisenden Kommentaren, denen sie aufgrund ihrer Herkunft ausgesetzt sind. Am Beispiel der drei Frauen wird gezeigt, dass sich Hetze und Hass, die in Form von Rassismus und rechter Gewalt allgegenwärtig sind, auch mit Solidarität und Vertrauen begegnen lässt.

Shida Bazyar wurde 1988 als Kind iranischer Eltern in Hermeskeil geboren. Nach ihrem Studium des Literarischen Schreibens in Hildesheim zog es sie nach Berlin, um dort als Bildungsreferentin und Autorin zu arbeiten. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitschriften, war Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung und des Klagenfurter Literaturkurses 2012. „Drei Kameradinnen“ ist nach ihrem Debüt „Nachts ist es leise in Teheran“ ihr zweiter Roman.

Nach langer Corona-bedingter Pause kehrt das LZG ab dem 1. Juli zu den gewohnten Öffnungszeiten (Montag 10 Uhr bis 14 Uhr, Dienstag 15 Uhr bis 19 Uhr, Donnerstag 10 Uhr bis 14 Uhr) zurück.