Pfeiffers Kulturkiosk: Der Kulturamtsleiter in der Pandemie

Das Seuchenjahr 2020 wird ganz ohne Böller und Raketen verabschiedet werden müssen. Gerade die Kulturschaffenden in Stadt und Land würden ihm aber sicher liebend gerne...

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WIESBADEN. Das Seuchenjahr 2020 wird ganz ohne Böller und Raketen verabschiedet werden müssen. Gerade die Kulturschaffenden in Stadt und Land würden ihm aber sicher liebend gerne mehrere Tonnen Schwarzpulver und Schwefel hinterherwerfen – wenn denn Geld dafür übrig wäre. „Bei den Soloselbstständigen geht es um die Frage: Wie überstehe ich finanziell auch die nächsten Monate?“, berichtet Jörg-Uwe Funk, der als Leiter des Wiesbadener Kulturamts freiberufliche Künstler und Kulturinstitutionen während der Corona-Krise mit Rat und Tat unterstützt.

Es kann eigentlich nur besser werden – so muss wohl das Motto für das nächste Jahr lauten. „Ich rechne schon damit, dass wir zum zweiten Quartal 2021 zumindest begrenzt unsere Kultureinrichtungen wieder nutzen können“, sagt Jörg-Uwe Funk. „Das ist die große Hoffnung. Es geht ja nicht nur darum, etwas auf der Bühne zu genießen, sondern es sind ja auch die Begegnung untereinander und der Diskurs, die da wichtig sind.“

Sein persönliches Steckenpferd ist die Musik, gerade auch Livemusik, die es derzeit natürlich nicht gibt. Aus welchen Quellen speist sich denn zurzeit die Kulturversorgung des Kulturamtsleiters? „Ich musiziere mit meiner Frau zu Hause“, sagt er und lächelt. „Sie spielt Cello, ich Klavier. Das macht Spaß, und man merkt, es tut einem gut.“

Als Gast in „Pfeiffers Kultur Kiosk“ zieht Jörg-Uwe Funk in der letzten Folge des Jahres ein Fazit des Corona-Jahres 2020 und wagt einen Ausblick auf 2021 – zu sehen ab heute als Video im Internet.

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