Hessen fördert Kultur auf dem Land

Markus Daum ist bei den „LandKulturPerlen“ als Regionalberater für Südhessen zuständig. Foto: Sabine Imhof

Das Programm „LandKulturPerlen“ des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst hat zwei neue Regionalbüros eröffnet. Eines davon hat seinen Sitz in Darmstadt.

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DARMSTADT. (job). Das Land Hessen verstärkt die Förderung von regionaler Kultur. Das Programm „LandKulturPerlen“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst hat zwei neue Regionalbüros eröffnet, eines davon in Darmstadt. Die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen ist Träger des Programms, das vom Land mit 300 000 Euro finanziert wird, 200 000 mehr als zuvor. „Unsere LandKulturPerlen haben sich bewährt: Seit dem Start des Pilotprojektes im Jahr 2017 konnte das Programm viele Akteurinnen und Akteure der kulturellen Bildung sichtbar machen und ihre Arbeit unterstützen“, sagt Kunstministerin Angela Dorn einer Mitteilung zufolge. „Mit der Förderung von Mikroprojekten konnten wir das kulturelle Bildungsangebot besonders für Kinder und Jugendliche auf dem Land deutlich steigern. Nun sollen alle ländlichen Räume in Hessen davon profitieren.“

Im Regionalbüro Darmstadt bietet der neue Regionalbeauftragte Markus Daum alle Leistungen an, die sich in Nordhessen bereits nach Angaben des Ministeriums bewährt haben: Dazu gehören Beratung zur Projektentwicklung und weitere Fördermöglichkeiten, kostenlose Kulturseminare sowie Vernetzung der Kulturschaffenden vor Ort. Das Regionalbüro richtet sich insbesondere an Initiativen aus dem Odenwaldkreis und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, ist aber auch für Anfragen aus anderen südhessischen Kreisen offen.

Besonders wichtig ist den Angaben zufolge die niedrigschwellige Förderung für Projekte der kulturellen Bildung. In diesem Jahr wird die Fördersumme zum ersten Mal auf bis zu 2000 Euro pro Projekt erhöht. Trägerinnen und Träger können zum Beispiel Vereine, Kommunen, Kunstschaffende oder Einzelpersonen sein. Die Anträge sind über die Regionalbeauftragten erhältlich und können bis zum 15. Juni 2021 eingereicht werden; die Internetadresse lautet: hessenlink.de/lkp.

Am 21. April 2021 um 11 Uhr stellt die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen das Angebot bei einer digitalen Veranstaltung detailliert vor.