Gießkannenmuseum füllt sein Schaufenster

Das Preisträgerbild der Klasse 1b der Georg-Büchner-Schule in Gießen. Fotos: GiKaMu

Am Internationalen Museumstag wird im kleinen Gießener Museum ein Kurzfilm gezeigt. Außerdem sind preisgekrönte Kinderzeichnungen ausgestellt.

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GIESSEN. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens hat das Gießkannenmuseum (GiKaMu) vor einigen Wochen Wettbewerbe für Erwachsene und Kinder ausgelobt. Die älteren Teilnehmer traten mit textlichen "Gießkannenlobpreisungen" in den Wettbewerb. Die Jüngeren waren aufgefordert, zu Pinseln oder Farbstiften zu greifen. "Das Team des GiKaMu und externe Jurymitglieder hatte großen Spaß an den eingereichten Dichtungen und Bildern", heißt es in einer Pressemitteilung. Nun stehen die Preisträger fest.

Der Preis in der Kategorie "Ganz dicht an der Sammlung" geht an die Erich-Kästner-Schule in Idstein, die Bilder von Schülern im Alter zwischen 8 und 13 Jahren eingereicht hat. Den Preis in der Kategorie "Kunterbunte Gießkannenwelt" gewann die Klasse 1b der Georg-Büchner-Schule in Gießen. "Mit ihren besonders abgefahrenen Modellen konnten Darian, Maryam und Musab noch einmal extra überzeugen." Sie erhielten zusätzlich Einzelpreise. Lucius (7) und Mattis (9) gewannen in der Kategorie "Spritzvergnügte Gießkannenparty". Nami (7) und Anna (8) stachen im Bereich "Freundliche*r Gärtner*in" heraus. Alle Preisträger werden mit einem Wertgutschein von Spielwaren Fuhr belohnt.

Für den Schreibwettbewerb wurden vier Preise ausgelobt. Der erste Platz ging an Janina Sahm für die humorvolle Würdigung ihrer Gießkanne "Hildegard". Babara Lenz erhielt den zweiten Preis für ihre liebevolle "Lobhudelei auf die Gießkanne" und Marianne Schreiner überzeugte mit einem wissensbasierten Gießkannengedicht. Sie erhielt den dritten Preis. Ein Sonderpreis wurde für Martin Wesolowsky ausgelobt, der das Volkslied "Das Wandern ist des Müllers Lust" zum Gießkannenlied umdichtete. Der Jubiläumsbaum für den ersten Platz (gesponsert von der Baumschule Rinn) sowie alle weiteren Gewinne werden demnächst überreicht.

Zum morgigen Internationalen Museumstag werden die Beiträge in einer Schaufenster-Ausstellung des GiKaMu (Sonnenstraße 3) zu sehen sein. Ebenso wie ein Gießkannen-affiner Kurzfilm. Mit "Ich kann, wir Kannen" hat sich Markus Henschler filmisch der Sammlung gewidmet. Die Projektion ist ganztägig zu sehen.