Auswertung des PAD-Festivals in Darmstadt: Über 80 000...

Das Festival Performing Arts und Digitalität war ein Erfolg. Das belegt die Evaluation. Überraschend ist das große Interesse aus Berlin.

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DARMSTADT. (sb). Dieses neue Format war ein Erfolg. Was Anfang Oktober, nach dem ersten Festival Performing Arts und Digitalität (PAD 01) in Darmstadt, noch ein Gefühl war, wird jetzt mit Zahlen gestützt. Rund 1350 Zuschauer sahen die Beiträge in der Stadt. Fast 90 Prozent der Kaufkarten gingen weg. Über 85 000 waren an fünf Tagen im Netz dabei. Das geht aus einer ausführlichen Evaluierung des Festivals hervor.

Erstaunlich: Ein Drittel der digitalen Zaungäste saß in Berlin am Rechner. Keine Überraschung hingegen: Zwei Drittel aller Zuschauer waren im Alter zwischen 25 und 44 Jahre. Das Festival wendete sich mit Gastspielen wie einer Virtual-Reality-Oper, einem Radio-Ballett, Podcast-Spaziergängen und einer Mitspiel-Installation an die Deutsche Akademie der darstellenden Künste.

Genau das richtige Zeitfenster

Die Pandemie drohte, das Vorhaben zunichtezumachen. Für die Corona-kompatible Umplanung blieben nur wenige Monate. Unter diesen schwierigen Voraussetzungen brauchte es nicht nur ein passgenaues Format, sondern auch Fortune.

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Schließlich war, wie man heute weiß, nach dem Lockdown auch vor dem Lockdown. So heißt es denn auch in der Festivalbilanz: „Wir schätzen uns glücklich, genau das Zeitfenster gefunden zu haben, in dem Kulturveranstaltungen möglich waren.“

Eine Fortsetzung des Festivals Performing Arts und Digitalität ist für 2022 wieder in der „Digitalstadt“ Darmstadt vorgesehen.