WSV sammelt in Ginsheim 18 Goldmedaillen

Der WSV sorgte in Ginsheim für einen Pokal- und Medaillenregen.Foto: WSV Lampertheim  Foto: WSV Lampertheim

(red). Auf dem Altrhein in Ginsheim hat die 42. Hafenschildregatta stattgefunden, für das Team des Wassersportvereins Lampertheim war es für 2017 der Saisonauftakt. Mit 18...

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GINSHEIM. (red). Auf dem Altrhein in Ginsheim hat die 42. Hafenschildregatta stattgefunden, für das Team des Wassersportvereins Lampertheim war es für 2017 der Saisonauftakt. Mit 18 Mal Gold, 13 Mal Silber und sechs Mal Bronze war die Vereinsführung mit der ersten Regatta der Saison sehr zufrieden. Sieger stellte der Wassersportverein bei den jüngsten Schülern C bis in die HerrenLeistungsklasse, den schnellsten Rennen der Regatta.

Brüder-Paar Brechenser läuft in der Leistungsklasse heiß

Mit vier Siegen glänzte der Schüler A Janek Soballa, er gewann die Finalrennen Einer über 200, 500 und 2000m. Zusammen mit Heiko Gräf holte er auch den Sieg im Zweier über 500m nach Lampertheim. Der Vierer Schüler A mit Janek Soballa, Heiko Gräf, Lukas Schühle und Phillip Reiber lief noch nicht optimal, an diesem Boot muss im Training noch gearbeitet werden, aber eine Silbermedaille erkämpften sich die Jungs trotzdem. Weitere Medaillen in der Schüler-A-Klasse erkämpften sich im Einer bei den 13-Jährigen über 500m Phillip Reiber (Gold) und Anton Klose (Silber). Auf der Langstrecke gab es im Zweier Silber für Lukas Schühle und Heiko Gräf sowie Bronze für Lucas Gotha/Phillip Reiber.

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In der Herren-Leistungsklasse räumten die Brüder Jan und Marco Brechenser allesamt Siege ab: Im Einer gewann Jan überlegen das 500m-Rennen, und über 200m gab es einen Doppelerfolg, hier hatte Marco Brechenser knapp die Bootsspitze vor Jan Brechenser. Mit den Erfolgen in den Einern waren die Spargelstädter natürlich auch die Favoriten in den Zweierrennen. Und auch hier lief es optimal, die Lampertheimer errangen die Goldmedaille über die 200 und 500m. Mehrere Sportler waren zum Teil wegen Familienfeiern an der Regatta ganz oder nur sonntags verhindert. Franka Thierfelder nutzte ihre einzige Chance auf der Regatta und gewann im Einer über die 2000m-Strecke die Silbermedaille.

Am größten war dann die Nervosität bei den Jüngsten, den Schülern B und C, auch weil für einige ihr erster Wettkampf im Kanusport anstand. Die zehnjährige Sophie Henkelmann ist schon in ihrer zweiten Saison und bewies ihre Leistungsstärke mit drei Finalsiegen im Einer über die Strecken 200, 500 und 2000m. Ihre Mannschaftskollegin Cara di Virigilio gewann zwei Mal Silber und ein Mal Bronze in dieser Klasse. Auch in der Klasse der Elfjährigen gingen auf allen drei Einerstrecke die Goldmedaillen und Pokale nach Lampertheim. Es waren zwar alles knappe Zieleinläufe für Anna Hofmann, aber es reichte immer zum Sieg. Auch Marlene Görling hatte nur den Samstag als Regattatag, aber auch sie konnte sich Silber über 500m und Bronze über 2000m erkämpfen.

Bei den neunjährigen Jungs war der Wassersportverein mit fünf Sportlern breit aufgestellt, aber es gab auch reichlich Medaillen. Lenny Schüttler gewann die Einerrennen über 200 und 500m, auf der Langstrecke holte er Silber. Für Alessandro Paterna war es seine erste Regatta, aber er war schon im Training mit guten Leistungen aufgefallen. Und jetzt hieß es, die auch im Wettkampf zu zeigen. Gleich in seinem ersten Rennen gab es eine Goldmedaille. Jetzt dachte er, es würde immer so weitergehen. Bei Silber und Bronze auf den anderen Wettkampfstrecken war er erstmal kurz enttäuscht. Bei den Jüngsten der Regatta, den Achtjährigen, stellte sich Leonidas Hellwig das erste Mal der Konkurrenz. Er machte das gleich richtig gut und holte zwei Mal Silber.

Bei den Elfjährigen errang David von Allwörden die Silbermedaille über die 500m- und 2000m-Strecke. Weitere Medaillen bei den Schülern B gab es für Mattheo Hermann im Einer über 500m und im Zweier zusammen mit Matteo Lunkenbein.