Spenden für Bosnien

(red). Inspiriert von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hat die Katholische Studierende Jugend (KSJ) Groß-Gerau eine eigene Aktion gestartet und möchte den Blick...

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GROSS-GERAU. (red). Inspiriert von der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hat die Katholische Studierende Jugend (KSJ) Groß-Gerau eine eigene Aktion gestartet und möchte den Blick auf Bosnien-Herzegowina lenken. Der Bosnienkrieg dauerte von 1992 bis 1995 und hat in dem Land große Schäden angerichtet. Heute ist es ein Land, das tolle Städte wie Sarajevo oder Mostar für Touristen vorzuweisen hat. Allerdings gibt es dort viele Menschen, die in Armut leben. „Es herrschen natürlich keine Extremzustände wie in anderen Teilen der Welt, dennoch gibt es dort Hungernde und das nicht weit weg von uns“, schildert KSJ-Leiter Marco Steinbrecher. Die KSJ wolle daher innerhalb der nächsten Wochen an Schulen in Groß-Gerau und Umgebung Spenden sammeln und „das Gespräch suchen über Regionen der Welt, die in den Medien kaum Erwähnung finden“.

Katholische Studierende überbringen Hilfsgüter

Angenommen werden neben finanzieller Unterstützung Kleidung, Schreibwaren und Spielsachen. Diese wollen KSJ-Mitglieder persönlich in den bedürftigsten Gegenden Bosniens verteilen. „So lernen wir die Bevölkerung kennen und gehen sicher, dass alles ankommt, wo es hingehört.“

Mit Geldspenden könnten vor Ort außerdem Lebensmittel und Brennholz gekauft und zusätzlich ausgegeben werden. „So investieren wir auch ein bisschen in die Wirtschaft des Landes und könnten damit vielleicht auch langfristig Veränderungen erwirken.“

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Sachspenden werden am Mittwoch, 20. Dezember, in der Mittelstufe der Prälat-Diehl Schule entgegengenommen.